第三帝国は、

占領地から私的、公的財産、あるいは国家財産を略奪する

 

 

Verschwörer vorlegen, die alle beweisen werden, daß die Ausplünderung und Beraubung des privaten, öffentlichen und Staatseigentums in den besetzten Ländern ebenfalls von vornherein geplant und in großem Maßstab vorbereitet war. Ich werde beweisen, daß die Hitler-Leute mit der Kaltblütigkeit und Berechnung von Berufsräubern und Mördern gleichzeitig mit den rein militärischen Vorbereitungen auch den Plan des organisierten Raubes ausgearbeitet und ihre späteren »Gewinne« und verbrecherischen »Profite« peinlich genau kalkuliert haben.

    Der amtliche Bericht der Tschechoslowakischen Regierung über die Verbrechen auf dem Gebiet der Tschechoslowakischen Republik, des ersten Opfers des deutschen Angriffs, wurde dem Internationalen Militärgerichtshof als USSR-60 bereits vorgelegt.

 

ロベルト・ライ・・・『アングリッフ』紙上の論文(1940年130日付け)で公然と、

「高等の人種に属していることがわれわれの運命だ。劣等な人種は、高等な人種よりも狭い生存圏、わずかの衣類、わずかの食事、そして貧弱な文化しか必要としないのだ」と主張。

 

  略奪正当化の論理

    Dem dritten Abschnitt dieses Berichts ist ein kleiner Auszug aus einem am 30. Januar 1940 im »Angriff« von Ley veröffentlichten Artikel beigefügt:

    »Es ist unser Schicksal, zu einer hochstehenden Rasse zu gehören. Eine tieferstehende Rasse braucht weniger Raum, weniger Kleider, weniger Essen und weniger Kultur als eine hochstehende Rasse.«

 

 

    Diese Einstellung und Richtlinie hat ihren konkreten Ausdruck darin gefunden, daß die Hitler-Verschwörer die von ihnen besetzten Gebiete der rücksichtslosesten und in ihren verschiedenen Methoden mannigfachsten Plünderung unterworfen haben, die

[Der Nürnberger Prozeß: Dreiundsechzigster Tag. Mittwoch, 20. Februar 1946. Der Nürnberger Prozess, S. 8293 (vgl. NP Bd. 8, S. 7 ff.)]

 

 

 

 

 

人種理論は、親衛隊の中核論理であったが、ライのように公然と露骨に語る指導者ばかりではなかった。

 

むしろ公然と宣伝することを回避しようとする姿勢もあった。

たとえば、フリッチェはラジオで語ることを回避、禁止しようとした。

 

Stande meiner damaligen Kenntnisse und Informationen ungerechtfertigt.

 

DR. FRITZ: Hielten Sie also die Diktatur für die bessere Regierungsform?

 

FRITZSCHE: Ich möchte ausdrücklich erklären: Damals, unter den damaligen Umständen und nur für eine vorübergehende Zeit der Not, ja. Heute selbstverständlich nicht mehr. Nachdem die autoritäre Regierungsform geführt hat zu der Katastrophe eines Mordes an fünf Millionen, halte ich diese Regierungsform selbst in Notzeiten für falsch. Ich glaube, daß jede Art, selbst eine eingeschränkte Art von demokratischer Kontrolle, eine solche Katastrophe unmöglich gemacht hätte.

 

DR. FRITZ: Es wird Ihnen ferner vorgeworfen, daß Sie die Lehre von der Herrenrasse verbreiteten. Von der Anklage wird dieser Vorwurf indirekt gegen Sie erhoben. Wie steht es damit?

 

FRITZSCHE: Ich habe niemals die Theorie der Herrenrasse aufgestellt oder vertreten. Ich habe selbst diesen Begriff vermieden. Ich habe den Begriff ausdrücklich verboten für die deutsche Presse und für den deutschen Rundfunk, jeweils in der Zeit, als ich das eine oder das andere betreute. Ich glaube auch, daß der Begriff Herrenrasse eine größere Rolle gespielt hat in der antinational-sozialistischen Propaganda als in Deutschland selbst. Wer der Erfinder dieses Begriffes ist, weiß ich nicht. Öffentlich erwähnt wurde er meines Wissens nur von Männern, wie zum Beispiel Dr. Ley, die - und das muß ich offen und ausdrücklich erklären - in dieser Beziehung von niemandem ernst genommen wurden. Unausgesprochen hat dieser Begriff allerdings eine große Rolle gespielt bei der SS wegen ihrer Exklusivität in rassischer Hinsicht. Aber Menschen von Klugheit, von Takt, von Einsicht und einiger Weltkenntnis vermieden den Gebrauch dieses Wortes auf das allerpeinlichste.

 

DR. FRITZ: Herr Präsident! Ich biete dem Hohen Gericht bei dieser Gelegenheit ein Affidavit an des Dr. Scharping vom 17. Mai 1946. Dr. Scharping war bis zuletzt Regierungsrat im Propagandaministerium. Aus diesem Affidavit zitiere ich an dieser Stelle nur einen Satz von Seite 13. Ich zitiere:

    »In diesem Zusammenhang ist auch zu erklären, daß Fritzsche sich stets gegen den Begriff der 'Herrenrasse' gewendet hat. Es wurde sogar die Anwendung dieses Wortes von ihm im Rundfunk ausdrücklich verboten«.

 

[Zum Zeugen gewandt:]

 

    Nun hat aber die Anklage ein Zitat aus einer Ihrer Rundfunkreden gebracht, um diese Behauptung zu be

[Der Nürnberger Prozeß: Einhundertfünfundsechzigster Tag. Donnerstag, 27. Juni 1946. Der Nürnberger Prozess, S. 21495 (vgl. NP Bd. 17, S. 168 ff.)]